Ach wie arm wär unser Leben,
würde es den Strom nicht geben.
Überall und jederzeit,
ist er zum Gebrauch bereit,
weil doch heute nichts mehr geht
ohne Elektrizität.
Ob ich nutze den PC
oder ins TV mal seh,
Waschmaschine oder Toaster,
Kühlschrank oder gar der Froster,
drucken, faxen und kopieren,
Radio hörn, telefonieren,
warmes Wasser für das Bad,
Haartrockner, Geldautomat,
Altenheim und Krankenhaus
kommen ohne auch nicht aus,
Ampeln, Lampen, Straßenbahn…
Was fing ohne Strom man an?
Doch vor lang vergangner Zeit,
waren Menschen strombefreit.
Damals spielt auch die Geschichte,
von der ich euch jetzt berichte.
Weit entfernt von Dorf und Stadt,
wo es keine Nachbarn hat,
lebt in einer kleinen Hütte
Bauer Klaus mit Frau Brigitte
nebst dem Sohne, der war drei
und die Großmutter dabei.
Milch und Käse von den Ziegen,
reichten, kargen Lohn zu kriegen.
Doch um Ware zu verkaufen,
muss der Mann zum Dorf weit laufen.
Früh sich auf den Weg gemacht,
kam er heim spät in der Nacht
Schwanger war des Bauern Weib
Schwer schon wölbte sich ihr Leib.
Wieder mal war Bauer Klaus
weil doch Markt war, außer Haus.
Justament zu dieser Zeit
war’s bei seiner Frau soweit.
Baby konnt nicht länger warten,
wollt sofort ins Leben starten.
Damit die Großmutter gut sieht,
was unter der Geburt geschieht,
jedoch die Hände hat nicht frei,
ruft sie den Enkel schnell herbei.
Der tut auch eifrig seine Pflicht
und hält gewissenhaft das Licht.
Kaum ist das Baby auf der Welt
die Oma es an Füßen hält,
ein kurzer Klaps auf den Popo,
schon schreit es Zeter Mordio.
Das alles schaut der kleine Mann
nicht ohne Interesse an.
Worauf er zu dem Baby spricht:
„So ganz gescheit, das bist du nicht.
Man krabbelt doch nicht dort hinein,
wo man nicht rauskommt von allein.
Man kriegt nun mal den Popo voll,
wenn man was tut, was man nicht soll“.